Als „kleines Wunder zwischen Buchdeckeln“ hat die Kritik Eric-Emmanuel Schmitts Schauspiel “Oskar und die Dame in Rosa“ beschrieben. Seine Geschichte ist ergreifend, sodass so einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Sie ist traurig, komisch und weise. Sie erzählt vom Tod – und deshalb so unendlich viel vom Leben.
… es sind nicht nur Oskars Texte, die Leben in das sterile Krankenzimmer bringen – den beiden Schauspielern von mini~art gelingt es immer wieder, an ernsten Stellen die Zuschauer nicht in dieser Melancholie allein zu lassen und sie mit fröhlicheren Situationen aus der Stille heraus zu holen.
So verlässt man das warmherzige Stück keineswegs mit einem bedrückten Gefühl in die verschneiten Wintertage.
Rheinische Post 15.11.08