Oktober 2026

Liebe Theaterfreundinnen und Theaterfreunde, sehr geehrte Damen und Herren!

Wir laden Euch und Sie ein zu einem unterschiedlichen Programm, das ganz unserem Wunsch entspricht, ein Theaterort der menschlichen Begegnung und ein Ort mit und für unterschiedliche Kunstformen zu sein… Theater, Konzert, Lesung, …

GastFreunde bei mini-art

tanzfuchs PRODUKTION

BÄÄÄM

Eine Klang-Seh-Fühlperformance für alle ab 4 bis 99 Jahren

  • Idee/Inszenierung: Barbara Fuchs
  • Performance: Moonjoo Kim und Geli Strahl
  • Musik/Performance: Rie Watanabe

Wild und weich, kugelrund und kantig, flirrend und flüssig, fest und flatternd, schwer und schwebend – drei Performerinnen spielen mit Objekten und Körpern, tanzen und trommeln, stampfen und springen, klopfen und klingen. 
Rhythmen, Vibrationen und Schwingungen fließen durch den Körper und laden das Publikum mit allen Sinnen ein – ruhig und rasant, klar und chaotisch, humorvoll, schräg, verspielt, verrückt – BÄÄÄM. 
Dauer 40 Min.

Anmerkung: Die Produktion ist geeignet für ein taubes und resthöriges Publikum. Sie verwendet keine Lautsprache und wird nicht in DGS übersetzt. 

  • So 04.10. 16.00
  • Mo 05.10. 11.00

GastFreunde bei mini-art

Wir begrüßen das

Archimboldi Ensemble

zu einem Konzert mit Jazz und improvisierter Musik

  • Lida Brouskari: Klavier, Synthesizer, Stimme
  • Rie Watanabe: Vibraphon, Perkussion
  • Thomas Jaspers: Schlagzeug, Perkussion
  • Tobias Klein: Bassklarinette, Stimme

Inspiriert vom italienischen Renaissance-Maler Giuseppe Arcimboldo und der Figur Benno von Archimboldi aus dem Meisterwerk 2666 des chilenischen Schriftstellers Roberto Bolaño, erschaffen die vier Musiker eine organische Verschmelzung aus vielfältigen, nicht an Genres gebundenen musikalischen Elementen. „Die Darbietung entfaltete sich in geschichteten Kompositionen und packendem Zusammenspiel des Ensembles, bei dem sich die Bassklarinette nahtlos mit den schimmernden Tönen des Vibraphons, den Texturen des Klaviers und komplexen rhythmischen Mustern verband… stets getragen von einem starken dramaturgischen Bogen… und zeugend von einem fein geschulten Ohr für Balance und Dynamik.” – Jeroen Jansen, jazzenzo.com

  • Ab 14 Jahren
  • Di 06.10. 19.00

Gefördert vom Musikfonds e.V. mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Man wird doch wohl mal wütend werden dürfen

Eine theatrale Lesung mit Geschichten von Toon Tellegen über das Gefühl der Wut – poetisch, witzig, hintergründig. 

  • Mit Crischa Ohler und Sjef van der Linden
  • Aus dem Buch: Is er dan niemand boos?

Wütend sein – ein allzu menschliches, aktuell weit verbreitetes, oftmals schwieriges Gefühl – für einen selbst und für die anderen. Was, wenn man niemals wütend wird und es doch gerne mal wäre? Was wenn man andauernd wütend ist, aber es selber nicht merkt? Was, wenn die Wut einen ständig mit Hochdruck explodieren lässt? Wohin mit ihr, wenn sie sich ganz unbemerkt tief eingenistet hat? Und was liegt eigentlich unter der Wut?

In diesen Geschichten haben ganz unterschiedliche Tiere mit all diesen Fragen zu tun. Geschichten von der Kröte, die vor Wut Funken sprüht und behauptet, dass sie NIEmals böse wird, von der Spitzmaus, die versucht jemanden rasend zu machen, von der Maus, der der Krebs unbedingt die passende Wut verkaufen möchte…

Dabei meint der Autor Toon Tellegen mit einem Augenzwinkern aber immer uns Menschen – Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Und die eine oder der andere wird sich sicher ab und zu wiedererkennen…

  • Für alle ab 6 Jahren
  • Mi  14.10.  10.00 im Theater mini-art
  • Do  15.10.  10.00  im Theater mini-art
  • Sa  24.10.  15.00  im Pfarrheim St. Anna,
    Dorfstr. 21, 47533 Kleve-Materborn
    Musik: Antje Witzler und Frank Schoppmann

GastFreunde bei mini-art

Und was mach ich? Ich mach’ dummes Zeug!

Eine Hanns-Dieter-Hüsch-Lesung mit Musik: mit Elisabeth Verhoeven, Rezitation und Hartmut Magon, Akkordeon + Gitarre

Hanns-Dieter Hüsch, literarischer Kabarettist, Poet, Clown und Menschenfreund. In biographischen, politischen und kabarettistischen Texten begegnen wir dem ganzen Personal der typischen Hüsch-Welt. Es wird philosophiert und musiziert, deliriert und tiriliert. Es geht ums Essen, um den Frieden und natürlich um den Niederrhein und seine Bewohner.

„Aber, wie gesacht… Sach ma nix!”

  • Sa 17.10. 19.00
  • Eintritt € 15

Vorankündigung November und Dezember

Ein anderes Leben hätt’ ich mir gewünscht

Eine dramatische Begegnung, ein Flashback im Hier und Jetzt, ein Ringen um Schuld und Verzeihung.
Text: Rinus Knobel u. Ensemble
Regie: Rinus Knobel
Bühnenbild und Spiel: Crischa Ohler, Sjef van der Linden
Für ein Publikum ab 14 Jahren
Fr   06.11.  10.00
Sa  07.11.  19.00  


GastFreunde bei mini-art

Wach auf im Diesseits

Die Künstlerin und Autorin Ingeborg Jung. Film und Texte.
Sa 14.11. 18.00


Parallel und in Kooperation zur Ausstellung „Die nationalsozialistischen ‚Euthanasie’-Morde” (s.u.) zeigt das Theater mini-art die Vorstellung

Ännes letzte Reise

Ein Theaterstück zum Thema „Euthanasie“ im Nationalsozialismus – eine dokumentarische Fiktion über ein lange verschwiegenes – auch regionales Thema. 
Mit Crischa Ohler und Sjef van der Linden
Regie Rinus Knobel
Für ein Publikum ab 14 Jahren
Mo 16.11. – Fr 20.11. und
Mo 23.11. – Mi 25.11. jeweils 10.00
Sa 21.11. 18.00

Der Förderverein Bedburger Begegnungspark holt vom 06.-30. November 2026 die Wanderausstellung des Gedenk- und Informationsortes Tiergartenstr. 4 „Die nationalsozialistischen ‚Euthanasie’-Morde” nach Bedburg-Hau (zu sehen im Haus 1, Nördlicher Rundweg). Für die Öffentlichkeit Sa + So von 13.00 bis 17.00 h
Für Schulen in der Woche nach Vereinbarung und in möglicher Kombination mit einem Theaterbesuch


Vorankündigung Dezember
Uraufführung:

Zu Hause ist es am schönsten, sagte die linke Hand und hielt sich an der Heizung fest 

Von Navid Kermani. Für die Bühne bearbeitet von Theater mini-art
Mit Crischa Ohler, Sjef v d. Linden
Regie Rinus Knobel
Für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene
Sa 05.12. 16.00 Premiere

In eigener Sache

Das Theater mini-art Das Theater mini-art e.V. plant, die Theaterleitung an eine jüngere Generation zu übergeben. Dafür suchen wir einen Nachfolger/eine Nachfolgerin mit Kompetenz und Engagement, mit nachweislichen Erfahrungen im künstlerischen und theaterpädagogischen, eventuell auch theatertherapeutischen Bereich.

Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich auf einen Standort im ländlichen Raum und auf dem Gelände einer psychiatrischen Klinik einzulassen und ihn weiterzuentwickeln.

Nähere Auskünfte gibt das Theaterbüro.

Zu unserem Logo, der Spirale

Die Spirale ist ein kraftvolles Symbol für Energie, Schwingung, Spiritualität und Veränderung. Alles im Universum ist in Bewegung. Spiralen sind überall in der Natur zu finden: Universum, Schnecken, Muscheln, Pflanzen, Bäume, Spinnennetze – und auch unsere DNA ist spiralförmig. Die Spirale ist der Anfang, die Mitte und das Ende. Es ist der kosmische Atem, das Ein- und Ausatmen des Lebens und der Wandel.