Januar 2026

Liebe Freundinnen und Freunde des Theaters mini-art! Sehr geehrte Damen und Herren!

Mit den besten Wünschen für einen zuversichtlichen Start ins Jahr 2026 – möge es voller Gesundheit, Freude und guten Begegnungen sein, begrüßen wir Euch und Sie mit unserem ersten Newsletter im neuen Jahr.

Wir schauen dankbar zurück auf das vergangene Jahr mit spannenden Projekten, neuen Produktionen, Förderungen, die unsere Arbeit ermöglichen, vielfältigen Begegnungen, fruchtbaren Kooperationen.

Wir schauen hoffnungsvoll voraus und möchten mit unserer Arbeit einen kulturellen Beitrag leisten für persönliches Wachstum, für Mitgefühl, für Klugheit und Besonnenheit in der Sache, für das Erstarken der Demokratie.

„Kultur ist kein Luxus, den wir uns leisten oder nach Belieben streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere innere Überlebensfähigkeit sichert.” (Richard von Weizäcker)

Team Theater mini-art

Theater mini-art unterwegs

„Verlegt” nach Hadamar

Eine Auseinandersetzung mit regionaler Geschichte während der NS-Zeit und ihre Bedeutung für heute

Eine Theaterprojekt mit der Fürst Johann-Ludwig-Schule Hadamar, Hessen.
In Kooperation mit dem Verein ‚Weilburg erinnert e.V.’

  • Regie: Crischa Ohler und Sjef van der Linden
  • 19.01. – 23.01.2026
  • Präsentation am 23.01. 18.30 im Festsaal von Vitos Weil-Lahn in Hadamar

Ännes letzte Reise

Anlässlich des internationalen Holocaust- Gedenktages spielen wir am 27.1. und an den darauffolgenden Tagen

Ännes letzte Reise

Ein Theaterstück zum Thema Euthanasie im Nationalsozialismus – eine dokumentarische Fiktion über ein lange verschwiegenes – auch regionales Thema

  • Mit Crischa Ohler und Sjef van der Linden
  • Regie: Rinus Knobel
  • Für ein Publikum ab 14 Jahren

Änne wird als junge Frau zur Zeit des NS-Regimes in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Mit einem Theaterstück, das sich sowohl auf biografisches und dokumentarisches Material stützt als auch auf unsere Vision vom Innenleben der handelnden Personen – Opfer und Täter – folgen wir ihrem erschütternden Schicksal bis zum Abtransport in eine Vernichtungsanstalt. Ausgangspunkt ist der dokumentierte Fall der jungen Patientin Anna Lehnkering, die zusammen mit zunächst 500 weiteren Patienten – als eine der ersten von deutschlandweit insgesamt 300.000 – am 6.3.1940 aus der Klinik in Bedburg-Hau nach Grafeneck abtransportiert und dort am 7.3. ermordet wurde. Dabei wurden diese Morde u.a. als ‚Versuchsanordnung’ für die Vergasungen in den Konzentrationslagern durchgeführt.
(Unterrichtsmaterialien auf Anfrage)

  • Di  27.01. 10.00

Im Anschluss an die Vorstellung am 27.1. findet um 11.30 h die Kranzniederlegung der Klinik und der Gemeinde Bedburg-Hau am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Bedburg-Hau statt.

Weitere Vorstellungen:

  • Sa  31.01. 19.00
  • Mi  28.01. 10.00
  • Do  29.01. 10.00

Vorausschau Februar

Der Februar ist für die Endproben zu unserem neuen Stück reserviert: „Ein anderes Leben hätt’ ich mir gewünscht”.

Gastfreunde bei mini-art

Gelungenes Leben

Eine musikalische Lesung mit Passagen aus Axel Hackes Buch „Wozu wir da sind”. Mit Peter Eckartz, Klaus Willwacher und Ralf Nieder (Duo Klara)

Sa  28.02. 19.00

Vorausschau März

Ein anderes Leben hätt’ ich mir gewünscht

  • Text: Rinus Knobel und Ensemble
  • Bühnenbild und Spiel: Crischa Ohler, Sjef van der Linden
  • Regie: Rinus Knobel
  • Für ein Publikum ab 14 Jahren
  • Fr  13.03.  10.00  Schulpremiere
  • Sa  14.03.  19.00  Premiere
  • Mo  16.03.  10.00

Eine dramatische Begegnung, ein Flashback im Hier und Jetzt, ein Ringen um Schuld und Verzeihung. Ein groteskes Spiel um Erinnern und Verdrängen am Beispiel einer Opfer- und einer Täterbiografie in der Hunger- und Tötungsanstalt Weilmünster 1938 – 1945. Dabei geht es um persönliche Verflechtungen in die NS-Ideologie, um die besondere Rolle der Ärzteschaft und um eine letztendlich tragische Familiengeschichte. In Kooperation mit dem Verein ‚Weilburg erinnert e.V.’

In eigener Sache:

Theater mini-art sucht eine*n zuverlässige*n Techniker*in /technisch versierten Menschen auf Stundenbasis für 

  • Mithilfe bei Auf- und Abbau von Vorstellungen,
  • Ansteuern von Licht / Ton / Projektionen bei Vorstellungen
  • Ggf. Mitbetreuung von Gastspielen in NRW und bundesweit

Einarbeitung durch das Theater garantiert 🙂

Zu unserem Logo, der Spirale

Die Spirale ist ein kraftvolles Symbol für Energie, Schwingung, Spiritualität und Veränderung. Alles im Universum ist in Bewegung. Spiralen sind überall in der Natur zu finden: Universum, Schnecken, Muscheln, Pflanzen, Bäume, Spinnennetze – und auch unsere DNA ist spiralförmig. Die Spirale ist der Anfang, die Mitte und das Ende. Es ist der kosmische Atem, das Ein- und Ausatmen des Lebens und der Wandel.