Vorstellungen im Theater mini-art
mini-art unterwegs
Projekte / Weiterbildung
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Die Vormittagsvorstellungen richten sich – je nach Altersstufe – vor allem an Schulen und Kindergärten.
Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Anfangszeiten der Familienvorstellungen!
Vorstellungen im Theater mini-art
September
FILM im Theater mini-art
Film: „Miteinander Großskulptur” in Bedburg-Hau
Von Januar bis November 2025 hat Nicole Peters mit 631 Menschen zwischen 5 und 83 Jahren aus allen Ortsteilen von Bedburg-Hau und darüber hinaus in einem demokratisch künstlerischen Prozess eine Großskulptur entwickelt. Entstanden ist ein großes Zeichen für Liebe und Fürsorge, Gelassenheit und Zuversicht; ein starkes Bild für eine freie, offene, bunte, demokratische Gesellschaft.
Janusz Grünspek hat den künstlerischen Entstehungsprozess dieser vierteiligen bespielbaren Skulptur „Kuh-Kalb-Maus” mit der Kamera begleitet und die 11 Monate Filmmaterial zu einem beeindruckenden Film verdichtet.
- Sa 26.09. 16.00 Eintritt frei
Oktober
GastFreunde bei mini-art
tanzfuchs PRODUKTION
Bäääm
Eine Klang-Seh-Fühlperformance für alle ab 4 Jahren
- Idee/Inszenierung: Barbara Fuchs
- Performance: Moonjoo Kim und Geli Strahl
- Musik/Performance: Rie Watanabe
Wild und weich, kugelrund und kantig, flirrend und flüssig, fest und flatternd, schwer und schwebend – drei Performerinnen spielen mit Objekten und Körpern, tanzen und trommeln, stampfen und springen, klopfen und klingen. Rhythmen, Vibrationen und Schwingungen fließen durch den Körper und laden das Publikum mit allen Sinnen ein – BÄÄÄM. Dauer 40 Min.
Anmerkung: Die Produktion ist geeignet für ein taubes und resthöriges Publikum.
- So 04.10. 16.00
- Mo 05.10. 09.30 + 11.00
GASTFREUNDE BEI MINI-ART
Wir begrüßen das
Archimboldi Ensemble
zu einem
Konzert mit Jazz und improvisierter Musik
- Lida Brouskari: Klavier, Synthesizer, Stimme
- Rie Watanabe: Vibraphon, Perkussion
- Thomas Jaspers: Schlagzeug, Perkussion
- Tobias Klein: Bassklarinette, Stimme
Inspiriert vom italienischen Renaissance-Maler Giuseppe Arcimboldo und der Figur Benno von Archimboldi aus dem Meisterwerk 2666 des chilenischen Schriftstellers Roberto Bolaño, erschaffen die vier Musiker*innen eine organische Verschmelzung aus vielfältigen, nicht an Genres gebundenen musikalischen Elementen.
- Di 06.10. 19.00
Vorstellungen im theater mini-art
Man wird doch wohl mal wütend werden dürfen
Eine theatrale Lesung mit Tierfabeln von Toon Tellegen über das Gefühl der Wut – witzig, poetisch und hintergründig
- Darstellung und Musik: Crischa Ohler und Sjef van der Linden
- Ab 6 Jahren
Wütend sein – ein allzu menschliches, unbeliebtes und momentan sehr aktuelles Gefühl. Was, wenn man niemals wütend wird, aber es gerne mal wäre, was wenn man andauernd wütend ist, aber es selber nicht merkt?
- Mi 14.10. 10.00
- Do 15.10. 10.00
- Fr 16.10. 10.00
GASTFREUNDE BEI MINI-ART
Und was mach ich? Ich mach’ dummes Zeug!
Eine Hanns-Dieter-Hüsch-Lesung mit Musik
- Rezitation: Elisabeth Verhoeven
- Akkordeon + Gitarre: Hartmut Magon
Hanns-Dieter Hüsch, literarischer Kabarettist, Poet, Clown und Menschenfreund. In biographischen, politischen und kabarettistischen Texten begegnen wir dem ganzen Personal der typischen Hüsch-Welt. Es wird philosophiert und musiziert, deliriert und tiriliert. Es geht ums Essen, um den Frieden und natürlich um den Niederrhein und seine Bewohner. „Aber, wie gesacht… Sach ma nix!”
Sa 17.10. 19.00 Eintritt € 15
November
Vorstellungen im Theater mini-art
Ein anderes Leben hätt’ ich mir gewünscht
Eine dramatische Begegnung, ein Flashback im Hier und Jetzt, ein Ringen um Schuld und Vergebung
- Text: Rinus Knobel und Ensemble
- Regie: Rinus Knobel
- Bühnenbild und Spiel: Crischa Ohler,
- Sjef van der Linden
- Für ein Publikum ab 14 Jahren
In einer Mischung aus Schauspiel, Projektionen und Installation steht ein groteskes Spiel am Beispiel einer Opfer- und einer Täterbiografie im Mittelpunkt.
Eine Auseinandersetzung mit den Geschehnissen in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Weilmünster zwischen 1938 und 1945, die als konkretes und gleichzeitig allgemein gültiges Beispiel für die menschenverachtende Ideologie, die schleichende Manipulation und die Verbrechen der Nationalsozialisten steht.
Eine Inszenierung, in der es um persönliche Verflechtungen in die NS-Ideologie geht, um aktive Vertreter und Mitläufer, um die zweifelhafte Rolle der Ärzteschaft und um eine letztendlich tragische Familiengeschichte und um die Frage: „Wie konnte das geschehen?” (Götz Aly).
- Fr 06.11. 10.00
- Sa 07.11. 19.00
GASTFREUNDE BEI MINI-ART
Die Künstlerin und Autorin Ingeborg Jung. Film und Texte
Wach auf im Diesseits
Dieser wunderbare und berührende Film von Carla Gottwein dokumentiert die Arbeit und Lebenssituation der leider kürzlich verstorbenen Autorin und Künstlerin Ingeborg Jung.
1951 in Bad Honnef geboren, widmete sie sich schon seit ihrer frühen Jugend dem Zeichnen und Verfassen von Gedichten. In ihren Bildern und Texten setzte sie sich auch mit ihren eigenen Erfahrungen seelischer Ausnahmezustände und den Aufenthalten in psychiatrischen Einrichtungen auseinander.
Ihre Arbeiten entstanden häufig als Reaktion auf das politische Geschehen. Dazu gehören auch historische Ereignisse, wie zum Beispiel die Ermordung von psychisch Kranken während des Dritten Reichs. Gefördert vom MuSeele e.V. – Museum für Psychiatrie 2024
- Sa 14.11 18.00
VORSTELLUNGEN IM THEATER MINI-ART
Parallel und in Kooperation zur Ausstellung „Die nationalsozialistischen ,Euthanasie’-Morde” (s.u.) zeigt das Theater mini-art die Vorstellung
Ännes letzte Reise
Ein Theaterstück zum Thema „Euthanasie” im Nationalsozialismus – eine dokumentarische Fiktion über ein lange verschwiegenes – auch regionales Thema
- Mit Crischa Ohler und Sjef van der Linden
- Regie Rinus Knobel.
- Für ein Publikum ab 14 Jahren
Änne wird als junge Frau zur Zeit des NS-Regimes in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Mit einem Theaterstück folgen wir ihrem erschütternden Schicksal bis zum Abtransport in ein Vernichtungslager.
Ausgangspunkt ist der dokumentierte Fall einer jungen Patientin der Klinik in Bedburg-Hau, die zusammen mit beinahe 500 weiteren Patienten – als eine der ersten von deutschlandweit insgesamt 300.000 – am 6.3.1940 aus der Klinik in Bedburg-Hau nach Grafeneck abtransportiert und dort am 7.3. vergast wurde.(Unterrichtmaterialien auf Anfrage)
- Mo 16.11. – Fr 20.11. jeweils 10.00
- Sa 21.11. 18.00
- Mo 23.11. – Do 26.11. jeweils 10.00
Nach allen Vorstellungen bieten wir ein Publikums-Gespräch an.
Der Förderverein Bedburger Begegnungspark holt vom 06.–30. November 2026 die Wanderausstellung „Die nationalsozialistischen ‚Euthanasie’-Morde” nach Bedburg-Hau (Haus 1, Nördlicher Rundweg). Für die Öffentlichkeit Sa + So von 13.00 bis 17.00. Für Schulen in der Woche nach Vereinbarung und in möglicher Kombination mit einem Theaterbesuch.
Dezember
VORSTELLUNGEN IM THEATER MINI-ART
Uraufführung / Premiere
Zu Hause ist es am schönsten, sagte die linke Hand und hielt sich an der Heizung fest
- Von Navid Kermani
- Für die Bühne bearbeitet von Theater mini-art
- Aufführungsrechte beim Bühnenverlag Weitendorf, Hamburg
- Mit Crischa Ohler, Sjef v d. Linden
- Regie Rinus Knobel
- Für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene
Da will jemand nach AFRIKA. WIE SCHÖN!, freuen sich Augen, Ohren, Nase, Mund, Bauch, Kopf, Herz und rechte Hand. Nur die LINKE HAND, die will zu Hause bleiben. Und weil die linke Hand nicht nur STÖRRISCH ist, sondern auch ziemlich schlau, nimmt das CHAOS seinen Lauf.
Navid Kermani erzählt eine verrückte, poetische und sehr komische Geschichte übers Fern- und Heimweh, über den Widerspruch, den jede und jeder in sich trägt und über das Geheimnis Mensch. Er erhielt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2024 den Thomas-Mann-Preis.
- Fr 04.12. 10.00 Schulpremiere
- Sa 05.12. 16.00 Premiere
- Di 08.12. – Fr 11.12. jeweils 10.00
- Mo 14.12. – Fr 18.12. jeweils 10.00
- So 20.12. 16.00 Familienvorstellung
mini-art unterwegs
August
mini-art unterwegs – Projekt
Was bleibt?
Ein Theaterprojekt zur verdrängten Geschichte der NS-Krankenmorde in Weilmünster
Eine Auseinandersetzung mit regionaler Geschichte aus der Sicht von Opfern und Tätern. Damit wir mit dem Wissen über die Vergangenheit Zukunft gestalten.
Ein Theaterprojekt mit Schülerinnen und Schülern der Klasse G10 der Weiltalschule Weilmünster, vom 24.08. – 31.08.2026 in Weilmünster und Hadamar.
Präsentation
- Fr 28.08 18:30 im Blumenhof-Theater Weilmünster
- Mo 31.08 18:00 im Festsaal von Vitos Weil-Lahn in Hadamar
- In Kooperation mit dem Verein ‚Weilburg erinnert e.V.’, Tel: 06471 – 42 99 113
Oktober
mini-art unterwegs
Familienvorstellung
Man wird doch wohl mal wütend werden dürfen
Eine theatrale Lesung mit Musik – mit Tierfabeln von Toon Tellegen über das Gefühl der Wut – witzig, poetisch und hintergründig
- Mit Crischa Ohler und Sjef van der Linden
- Musikalisch interpretiert durch die Saxofonistin Antje Witzler und den Gitarristen Frank Schoppmann
- Ab 6 Jahren
Wütend sein – ein allzu menschliches, unbeliebtes und momentan sehr aktuelles Gefühl. Mit einem Augenzwinkern schreibt Tellegen seine berührenden Geschichten aus der Perspektive von Tieren, meint damit aber immer uns Menschen – und die eine oder der andere wird sich sicher ab und zu wiedererkennen…
- Sa 24.10. 15.00 Der Eintritt ist frei
im Pfarrheim St. Anna
Dorfstr. 21, 47533 Kleve-Materborn
In Kooperation mit „Begegnung und Dialog – Forum der Cellitinnen Seniorenhäuser” – Burg Ranzow in Kleve
November
mini-art unterwegs
Ein anderes Leben hätt‘ ich mir gewünscht
- Text: Rinus Knobel und Ensemble
- Regie: Rinus Knobel
- Bühnenbild und Spiel: Crischa Ohler, Sjef van der Linden
- Für ein Publikum ab 14 Jahren
- Di 10.11. 20.00
- Mi 11.11. 08.45 und 11.15
Stadthalle Weilburg
Langgasse 25, 35781 Weilburg
In Kooperation mit dem Verein ‚Weilburg erinnert e.V.’
Projekte
September
Projekt
Platz da!
Ein Theaterprojekt mit dem Papillon e.V., Kleve
Wieviel Platz im Leben brauche ich? Wieviel erlaube ich mir und was lass ich mir nehmen? Und wo ist er überhaupt? Einführung in die Theaterarbeit und Entwicklung von Szenen.
Geschlossene Veranstaltung
- Fr 11.09. + Sa 12.09. im Theater mini-art
